Lucy Wirth
Schauspielerin
Lucy Wirth, geboren 1984, wuchs in Zürich auf und studierte von 2004 bis 2007 an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Anschließend ging sie ans Stadttheater Bern. Dort spielte sie u. a. Stella in Endstation Sehnsucht (Regie Ingo Kerkhoff), Hero in Viel Lärm um nichts (Regie Georg Schmiedleitner), Blanca in Rosa und Blanca von Rebekka Kricheldorf (Regie Erich Sidler), Célimène im Menschenfeind (Regie Stefan Otteni) und die Titelrolle von Gombrowicz' Yvonne, die Burgunderprinzessin (Regie Matthias Kaschig). 2006 erhielt sie den Förderpreis der Armin Ziegler Stiftung, Zürich. Von 2009 bis 2011 war sie festes Mitglied im Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels und dort unter anderem zu sehen in Jan Philipp Glogers Inszenierungen Viel Lärm um nichts (Hero) und Die Unbeständigkeit der Liebe (Lisette) sowie als Rose Bernd im gleichnamigen Hauptmannstück (Regie: Enrico Lübbe). Für ihren Soloabend Die rote Zora und ihre Bande in der Regie von Manuela Kücükdag und für ihre Darstellung des Käthchen von Heilbronn (Regie: Dieter Dorn) erhielt sie den Kurt-Meisel-Preis 2010 und 2011, zudem erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis 2011. In der Spielzeit 2011/12 ist sie am Theater Augsburg in Tartuffe, Die Räuber und Das Weiße Album zu sehen.
