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Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer I. Rang

Hoffmanns Erzählungen

Opéra fantastique von Jacques Offenbach in fünf Akten
Restkarten
Gewählter Termin:

Dienstag 15.03.2016 19:30 Uhr Großes Haus

Spieldauer: 3 Stunden mit einer Pause

Bitte beachten Sie, dass die Übertitel nicht von allen Plätzen im 2. und 3. Rang einsehbar sind. Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Info

Libretto von Jules Barbier nach dem Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré

Alle sind da, nur Hoffmann nicht. Im rauchigen Dunst des Weinkellers Lutter & Wegner warten die Studenten ungeduldig auf den großen Dichter und seine Geschichten. Endlich kommt er - sein Blick ist wirr, erscheint abwesend. Wie im Fieber stottert er etwas von einer schönen Frau und drei Mätressen ... Neugierig rücken die Studenten näher. Hoffmann nimmt einen kräftigen Schluck Punsch und beginnt zu erzählen: Hoffmanns Erzählungen. Jacques Offenbachs Opéra fantastique beruht auf den Erzählungen des deutschen Dichters E.T.A. Hoffmann, der in den 1830er und 40er Jahren in Frankreich der meistgelesene Autor der deutschen Romantik war. Werke wie Der Sandmann, Der goldne Topf oder Die Elixiere des Teufels mit ihren fantastisch-dämonischen Gestalten schlugen das Publikum in ihren Bann. 1851 verfassten Jules Barbier und Michel Carré auf der Basis von Hoffmanns Dichtungen das Schauspiel Les Contes d'Hoffmann, das Offenbach 30 Jahre später als Libretto für seine Oper umwandelte. Die Handlung bleibt mehr oder weniger die gleiche: In Lutters Keller schildert Hoffmann seine mysteriösen Liebesabenteuer mit der Puppe Olympia, der Sängerin Antonia und der Kurtisane Giulietta, die alle scheiterten. Obwohl es drei unterschiedliche Geschichten sind, bleibt die Figurenkonstellation jeweils erhalten: Hoffmann, seine Geliebte und der Teufel. Als allegorische Figur begleitet ihn die Muse der Poesie, die Hoffmann in der Verkleidung des Studenten Niklas treu zur Seite steht.

In der Inszenierung des niederländischen Regisseurs Jim Lucassen steht der elektrisierende Sog der Fantasie im Mittelpunkt, der einen wie Wein berauschen kann. Dieser Rausch ist herrlich und teuflisch zugleich, lässt er doch neue Welten fern jeglicher Realität entstehen. Doch wo ist der Weg zurück? Oder ist Hoffmann der lockenden Vielheit der Angebote, die ihm die schaurig-schöne Fantasie bereitwillig anbietet, bereits verfallen?

PREMIERE: 28.11.2015
Termine
Sa 28.11.15Do 03.12.15So 06.12.15Mi 09.12.15Sa 12.12.15Fr 25.12.15So 24.01.16Fr 29.01.16Fr 05.02.16So 14.02.16So 21.02.16Di 15.03.16So 27.03.16alle Termine im Spielplan