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Der Ring des Polykrates / Violanta

Erich Wolfgang Korngold Einführung: eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im III. Rang Foyer
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Als musikalisches Wunderkind wurde Erich Wolfgang Korngold (1897-1957) im Wien des frühen 20. Jahrhunderts gefeiert. Schon in seinen 1916 in München uraufgeführten beiden Operneinaktern entwickelte er eine unverwechselbare eigene musikalische Handschrift. Als Max Reinhardt Korngold 1934 nach Hollywood holte, profitierte auch die amerikanische Filmmusik von der Sinnlichkeit, den rauschhaften schweren Farben und üppigen harmonischen Reizen, die Korngold in seiner Musik raffiniert mit einer weiten Palette dramatischer Stimmungsregister kombinierte.
Im heiteren Ring des Polykrates zeigt Korngold den Glücksjäger Mensch als einen vom Glück heimgesuchten Verunsicherten. Um es zu halten, rät Hausfreund Peter Vogel dem Paar Wilhelm und Laura Arndt, man müsse - wie es Schillers Ballade vom Ring des Polykrates nahelegt -, die Götter durch ein Opfer besänftigen.
Der Renaissancekult der Jahrhundertwende schlägt sich in Korngolds zweitem Operneinakter Violanta nieder. Im venezianischen Karneval plant Violanta, Nerina an Alfonso zu rächen. Der Verführer habe die Schwester in den Selbstmord getrieben und soll nun durch die Hand ihres Ehemanns sterben. Doch als Violanta das Objekt ihrer Rache endlich in die Falle gelockt hat, verkehrt sich Hass in Leidenschaft.

Musikalische Leitung: Roland Techet
Inszenierung: Markus Trabusch
Bühne: Volker Hintermeier
Kostüme: Su Bühler
Licht: Kai Luczak
Choreinstudierung: Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Dramaturgie: Katharina John

Augsburger Philharmoniker 
Opernchor und Statisterie des Theaters Augsburg

Der Ring des Polykrates
Wilhelm Arndt: Niclas Oettermann
Laura: Sally du Randt
Florian Döblinger: Christopher  Busietta
Lieschen: Sophia Christine Brommer
Peter Vogel: Giulio Alvise Caselli

Violanta
Simon Trovai: Stephen Owen
Violanta: Sally du Randt
Alfonso: Ji-Woon Kim
Giovanni Bracca: Niclas Oettermann
Bice: Sophia Christine Brommer
Barbara: Kerstin Descher
Matteo: Giulio Alvise Caselli  
1. Soldat: Gabor Molnar
2. Soldat: Daniel Holzhauser
1. Magd: Susanne Simenec
2. Magd: Stephanie Hampl


Musikalische Leitung: Roland Techet
Inszenierung: Markus Trabusch
Bühnenbild: Volker Hintermeier
Kostüme: Su Bühler
Licht: Kai Luczak
Einstudierung der Chöre: Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Choreografie: Erich Payer
Dramaturgie: Katharina John
Orchester: Augsburger Philharmoniker
Chor: Opernchor des Theater Augsburg

 

 

PREMIERE:  31.05.2013

Spieldauer: 3 h