Infrarot und Induktion
Hörhilfen für Schwerhörige im Theater Augsburg auf dem neuesten Stand
Seit vielen Jahren haben Schwerhörige am Theater Augsburg bereits die Möglichkeit, mittels ausleihbarer Hörbügel, die an eine Infrarotanlage gekoppelt sind, ihr Hörerlebnis beim Theaterbesuch zu verbessern. Nach einer technischen Erneuerung verfügt das Theater Augsburg nun zusätzlich zu diesem Service über eine erneuerte Induktions-Anlage und verbessert somit sein Angebot für Schwerhörige wesentlich. Schwerhörige, die ein Hörgerät mit Telefonspule (dies sind fast alle verkauften Hörgeräte) tragen, können nun qualitativ hochwertige Unterstützung in Anspruch nehmen.
Die beiden Alternativen im Einzelnen:
Die erneuerte Induktionsanlage:
Im Parkett des Großen Hauses ist eine sogenannte Induktionsschleife
verlegt. Diese ist seit dieser Spielzeit technisch auf dem neuesten
Stand. Hörgeräteträger können nun auf ihrem Hörgerät mit Telefonspule
den Wahlschalter auf „T“ umstellen, um qualitativ hochwertigen
Empfang des Vorstellungstones zu erhalten. Dem Besucherservice liegt
ein Plan der von der Schleife erreichten Plätze vor, so dass
Hörgeräteträger entsprechend beraten werden können.
Sitzplan Großes Haus (mit Angaben zur Induktionsanlage) (PDF)
Die ältere Infrarotanlage: Die Infrarotanlage erreicht alle Plätze, also Parkett und sämtliche Ränge und hilft schwerhörigen Besuchern ohne Hörgerät. Zur Nutzung dieser Hörhilfe sind an der Zentralgarderobe passende Kopfhörer kostenlos ausleihbar (Pfand 25,- €). Besucher, die über einen eigenen Infrarot-Kopfhörer verfügen, können diesen selbstverständlich auch mitbringen und nutzen. Die technischen Anforderungen für das bereits ältere System sind eine Trägerfrequenz von 95 kHz und/oder 250 kHz.
Sämtliche
Angebote für Schwerhörige sind selbstverständlich kostenfrei. Der
Besucherservice berät beim Kartenkauf gerne über die Möglichkeiten und
empfiehlt die geeignetsten Plätze für maximale Hörqualität während der
Vorstellungen.
Das Theater Augsburg freut sich, auf diesem Weg, einen
Beitrag leisten zu können, um auch schwerhörigen Interessierten den
ungehinderten Zugang zu Musiktheater, Schauspiel und Tanz zu
ermöglichen.

