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Lulu

Alban Berg Oper in drei Akten, Neubearbeitung des 3. Aktes von Eberhard Kloke
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„Hereinspaziert in die Menagerie, Ihr stolzen Herren, Ihr lebenslust'gen Frauen/Das wahre Tier, das wilde, schöne Tier/Das - meine Damen! - sehn Sie nur bei mir:" Lulu ist der Inbegriff der begehrenswerten Frau - als fleischgewordene Fantasie zieht sie die Männer in das unentrinnbare und gefährliche Licht ihrer Anziehungskraft. Von Dr. Schön aus der Gosse aufgelesen, wechselt sie in einem verhängnisvollen Reigen mit zahlreichen Todesfällen von Mann zu Mann und schart ein engmaschiges Netz von Verehrern um sich, die nur eines verbindet, ihre Abhängigkeit von der Begehrten. Mit Lulu von der es heißt: „Sie kann nicht von der Liebe leben, weil ihr Leben die Liebe ist", schuf Frank Wedekind eine der faszinierendsten und zugleich geheimnisvollsten Frauenfiguren auf dem Theater. Alban Berg gelang es, den Stoff Wedekinds kongenial in ein Stück Musiktheater zu überführen, das zu den Schlüsselwerken des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts gehört.
Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Dirk Kaftan wird Sopranistin Sophia Christine Brommer als Lulu debütieren und neben Stephen Owen als Dr. Schön, Kerstin Descher als Gräfin Geschwitz, Mathias Schulz als Alwa und Franz Mazura als Schigolch auf der Bühne zu erleben sein.


Musikalische Leitung: Dirk Kaftan
Inszenierung: Monique Wagemakers
Bühnenbild: Momme Röhrbein
Kostüme: Angelika Rieck
Dramaturgie: Juliane Votteler, Marlene Hahn

Lulu: Sophia Christine Brommer
Gräfin Geschwitz: Kerstin Descher
Ein Theatergarderobier/Ein Gymnasiast/Ein Groom: Stephanie Hampl
Der Medizinalrat/Der Professor: Petar Naydenov
Der Maler/Der Neger: Keith Boldt, Marlin Miller
Dr. Schön, Chefredakteur/Jack: Stephen Owen
Alwa, Dr. Schöns Sohn, Schriftsteller: Mathias Schulz
Ein Tierbändiger/Rodrigo, ein Athlet: Dong-Hwan Lee
Schigolch, ein Greis: Franz Mazura
Der Prinz/Ein Kammerdiener/Ein Marquis: Christopher Busietta
Der Polizeibeamte: Matthias Ubert, Jochen Ulsamer
Ein fünfzehnjähriges Mädchen: Cathrin Lange
Ihre Mutter: Wilhelmine Busch
Eine Kunstgewerblerin: Sara Hedgpeth
Ein Journalist: Giulio Alvise Caselli
Ein Diener: Christian Wester
Orchester: Philharmonisches Orchester Augsburg

 

Premiere: 04.12.2011 

Spieldauer: 3h 30min