Georges Bizet
Carmen
Opéra comique in vier Akten
Carmen, Zigeunerin und Tabakarbeiterin, begegnet dem baskischen Soldaten Don José. Eine Amour fou nimmt ihren Lauf, als Carmen José mit einer Akazienblüte bewirft. Sie hat ihre Wahl getroffen - eine vorübergehende, wie sich herausstellt, als der Stierkämpfer Escamillo auftaucht.
Die wohl berühmteste Oper überhaupt war bei ihrer Uraufführung 1875 an der Pariser Opéra Comique ein Skandal, denn ihre Titelheldin vertritt sinnlich und offensiv eine Position jenseits der bürgerlichen Moral. Carmens absoluter Freiheitswille, ihre Bereitschaft, menschliche Beziehungen nur auf einer Grundlage völliger Unabhängigkeit, Gleichberechtigung und Freiheit einzugehen, macht sie zu einem unwiderstehlichen Objekt der Begierde. Bizet ist es gelungen, diesen auf der Novelle von Prosper Mérimée beruhenden Stoff mit den Mitteln einer Opéra comique zu erzählen, die musikalisch das gesamte Spektrum von Leichtigkeit, Alltäglichkeit, Albernheit und Härte, Verführung und Spiel, Grausamkeit und Schicksalhaftigkeit einsetzt.
Musikalische Leitung: Dirk Kaftan, Eberhard Fritsche
Inszenierung: Lorenzo Fioroni
Bühnenbild: Paul Zoller
Kostüme: Annette Braun
Einstudierung der Chöre: Karl Andreas Mehling
Choreografie: Riccardo De Nigris
Dramaturgie: Katharina John
Don José: Ji-Woon Kim
Escamillo: Dong-Hwan Lee
Remendado: Christopher Busietta
Dancairo: Giulio Alvise Caselli
Zuniga: Petar Naydenov
Carmen: Kerstin Descher
Micaela: Sophia Christine Brommer
Frasquita: Cathrin Lange
Mercédès: Stephanie Hampl
Lillas Pastia: Gerhard Werlitz
Orchester: Philharmonisches Orchester Augsburg
Chor: Opernchor des Theater Augsburg


